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Sicherheits - Workshop 2009 - Nachlese PDF Drucken E-Mail

Nachlese zum Sicherheits - Workshop 2009

 

 

 

 

 



Fingerspools
um problemlos die Bojen unterwasser zu
schiessen (setzen) und sie sollten
eigentlich ein ständiger Tauchbegleiter sein.
Neu - Neu - Neu
Ab 01.08.2009 auf allen DHF Schiffen
- mit kostenfreien Einführungskurs - erhältlich.

 

 

 

 

 

 

Feuchtewächter

Eine zuverlässige und ökonomische
Methode der Filterüberwachung besteht in
der Verwendung eines Feuchtewächters.
Der L&W Puracon kann optional bei einer
neuen Anlage mitbestellt oder nachträglich in bestehende Füllstationen integriert werden

Sehr viele Online- und Printmedien haben in den letzten Monaten über den DHF-SWSh (Diversheavenfleet - Sicherheitsworkshop) berichtet. Es ist auch nicht überraschend, dass mehrheitliche, positive und nahezu einheitliche gleiche Ergebnisse und Meinungen publiziert wurden.

Die Schwerpunkte haben sich doch schon im laufenden DHF-SWSh ganz klar heraus kristallisiert. Ich möchte nun diesen Anlass nutzen, um nochmals die wesentlichen erarbeiteten Punkte zusammen zu fassen. Sicherheitsmaßnahmen des eigenverantwortlichen Tauchers:

* Planung des Tauchganges, um die Überschreitung von Nullzeiten zu vermeiden. Damit ist bei einem möglichen Abdriften ein Auftauchen ohne Dekostop jederzeit möglich.

* Mit oder ohne Dekostop. Auf jeden Fall sollte der Taucher mit dem BOJENSCHIESSEN ab ca. 6 m vertraut sein. Ein Setzen der Boje unter Wasser signalisiert der Taucherwache auf dem Schiff. „Hier bin ich und ich werde abgetrieben“. Auch Unfälle mit den Schlauchbooten werden mit dem Einsatz einer Boje sehr stark minimiert.

* Sollte ein Taucher vom Riff abgetrieben werden und das Riff aus den Augen verlieren, ist ein sofortiges Auftauchen unvermeidlich. Dabei sollte das erwähnte Bojenschiessen auf jeden Fall zur Anwendung kommen.

* Einhaltung der vorgegebenen Tauchzeit, damit im Falle einer Zeitüberschreitung die Taucherwache sofort reagieren kann. All diese Punkte sind eigentlich selbstverständlich und auch nicht neu.

 Aber mit der Einhaltung dieser einfachen Regeln ist gewährleistet, dass ein Taucher nicht abgetrieben werden kann und im unwahrscheinlichem Falle, wenn doch, die Taucherwache sofort handeln kann.

Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen auf einem Tauchschiff sind selbstverständlich wesentlich komplexer und umfangreicher:

* Keine Strömungstauchgänge ab drei Stunden vor Sonnenuntergang.

* Eine detaillierte Riffbeschreibung durch den Guide mit Riffkarten und Tauchzeiten. * Prüfung der Strömungsrichtung und Stärke.

* Mindestens zwei Schlauchboote (4,5 m und grösser). Jedes Schlauchboot muss mit seewasserfesten professionellen Funkgeräten ausgestattet sein, um die Schlauchboote vom Schiff aus zum Einsatzort zu leiten.

* An exponierten Riffen ist es ein Muss, dass mindestens zwei kompetente Personen auf dem Schiff eine Taucherwache halten. Jeder Einzelne ausgestattet mit einem Fernglas und Funkgerät.

* Satellitentelefon, für eine mögliche Hilfeanforderung. * Überprüfung der Luftqualität. Kann manuell mit jedem Füllvorgang überprüft werden. Aber neue elektronisch gesteuerte Luftfeuchtigkeitüberwacher mit automatischer Kompressorabschaltung bringen auf jeden Fall mehr Sicherheit. * Notausstiege im Bugbereich, sowie Einweisung der Gäste mit Probealarm.

* Feuerrauchmelder, Feuerlöscher in allen Kabinen und Gängen.

* Erste Hilfe Apotheke und geschultes Personal, sowie mind. 2 x 50 lit. med. Sauerstoff mit Maske. Wenn man die Punkte nun betrachtet, kann man feststellen, dass eigentlich keine besondere Investition seitens der Veranstalter erforderlich ist, um sicher zu tauchen, wenn Taucher und Betreiber zusammen diese einfachen und oben angeführten Regeln einhalten. Ein wesentlich kontroverser Punkt sind Ortungssysteme. In der Zwischenzeit sind immer mehr Hersteller bekannt, die hier einen lukrativen und potenziellen Verkaufsmarkt sehen. Betrachtet man die erarbeiteten Sicherheitsmaßnahmen, so kann man sich berechtigt die Frage stellen: Ob der Einsatz solcher Geräte überhaupt erforderlich ist?

Wenn ja, dann sollten die Taucher entscheiden, welchen Geräten sie vertrauen. In den nächsten drei Wochen werden wir eine Übersicht der verschiedenen Systeme vorstellen und per eMail eine Umfrage starten.

Rudi Lendl

 
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